Herforder Bo(o)tschaft

Wir unternehmen eine vielschichtige Reise aus unserer Heimatstadt Herford heraus.

Unsere anvertrauten Flüchtlinge (minderjährig) besitzen Fähigkeiten, von denen unsere Jugendlichen in Deutschland profitieren können. Es ist eine Haltung des Respektlosigkeit und Wertschätzung.

Diese äußert sich in einer Art der Empathie… Unsere Neuankömmlinge besitzen die Fähigkeiten sich in andere Menschen hineinzudenken, oder besser hinein zu fühlen. Sie besitzen eben so ein Höchstmaß an emotionaler Kompetenz! Aber sie verlieren sich nicht selbst aus den Augen.

Ich persönlich war überrascht, dass unsere Flüchtlinge jederzeit bereit waren, weitere körperlichen Strapazen  auf sich zu nehmen, um das gemeinsame Ziel pünktlich zu erreichen.

Wir hatten bisweilen zu wenig Wasser, auch Nahrungsmittel auf diesen Teilstrecken! Sie sangen, ruderten und entwickelten eine Art des gemeinsamen Kollektivs.

Zudem möchte ich erwähnen das es eine Intellektuallität gibt, die fragend vor uns steht, Fragen stellt und Antworten gerade zu sucht.

UNSERE Jugendlichen wollen studieren und sich in unserer Gesellschaft bewusst mit einbringen.

Alle akzeptieren unsere westlichen Regeln, nur bei einem Teilnehmer fühlte ich radikale Einstellung, die wir zudem diskutierten und mit einem Lächeln begegneten.

Ich habe in meinem Leben noch nie mit einem Jugendlichen über Ausschreibung, Vergabe,  VOB dinnormen diskutiert, nie habe ich Gewährleistung und die Lasten Erteilung auf SUB Unternehmer analysiert….Hier auf dieser Reise durfte ich nie einem 17 jährigen afghanischen Flüchtling darüber reflektieren,  dem sein Traum ist,,,Ingenieur zu werden.

Freunde…öffnen wir diesen Menschen eine Zukunft…Es kann auch unsere Sein!

Martin Joseph

 

 

 

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